Auf der Croisette weht in diesem Jahr ein anderer Wind. Weniger Blitzlichtgewitter aus Hollywood, weniger kalkulierter Glamour — dafür mehr düstere Stoffe, sperrige Erzählungen und Filme, die nicht gefallen wollen, sondern herausfordern. Schon in den ersten Tagen des Filmfestivals von Cannes 2026 zeichnet sich eine Stimmung ab, die viele Stammgäste überrascht: Das Kino sucht wieder das Risiko. Besonders intensiv diskutiert wird Histoires de la nuit der französischen Regisseurin Léa Mysius. Die Verfilmung des Romans von Laurent Mauvignier gilt bereits jetzt als eine der stärksten französischen Produktionen des Wettbewerbs. Wer den ...
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