Paris - 07.08.2026: Mehrere französische Antidiskriminierungsorganisationen haben die Bewerber für die Präsidentschaftswahl 2027 zu einem verantwortungsvolleren Sprachgebrauch aufgefordert. Sie warnen vor einer zunehmend enthemmten Rhetorik und der Gewöhnung an stigmatisierende Aussagen. Politiker trügen eine besondere Verantwortung dafür, gesellschaftliche Konflikte nicht durch pauschale Zuschreibungen gegenüber Minderheiten zu verschärfen.Der Appell erfolgt in einer politischen Debatte, die bereits weit vor dem ersten Wahlgang von Migration, öffentlicher Sicherheit, Religion und nationaler Identität geprägt ist. Die Verbände verlangen keine Beschränkung kontroverser Auseinandersetzungen. Sie wenden sich gegen Formulierungen, die ganze Bevölkerungsgruppen als Problem behandeln, ihnen pauschal ...
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