Paris, 15. Mai 2026 — Der französische Flugzeugträger Charles-de-Gaulle und sein Trägerverband sind nach Angaben der Regierung in das südliche Rote Meer bzw. die angrenzende Seezone verlegt worden, um kurzfristig für eine mögliche, als "neutral" bezeichnete Mission zur Wiederherstellung der Schifffahrt im Golf von Hormus einsatzbereit zu sein.
Die Ministerin delegierte für die Streitkräfte, Alice Rufo, kündigte den Vorverlegungsschritt an. Demnach durchquerte der Verband am 6. Mai den Suezkanal und hat sich seitdem in Position gebracht, um die Reaktionszeiten zu verkürzen, falls die internationale Koalition eine Einsatzauslösung beschließt.
Paris betont, dass jede Aktion defensiv und im Rahmen internationalen Rechts erfolgen solle; Präsident und Regierung arbeiten Medienberichten zufolge an einer multinationalen Initiative, an der neben Frankreich auch das Vereinigte Königreich beteiligt ist. Die Verlegung zielt darauf ab, die Möglichkeiten zur Eskalationsabschätzung und zur diplomatischen Einflussnahme in der Region zu erhöhen.
Die Entscheidung folgt anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und Störungen der Schifffahrt durch Konflikte nahe dem Hormus‑Drehkreuz. Französische Stellen betonen zugleich, dass ein Einsatz erst dann beginnen würde, wenn bestimmte Sicherheits‑ und politische Voraussetzungen erfüllt sind.
