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Frankreich verweigert Itamar Ben-Gvir den Zugang zum Staatsgebiet

Frankreich hat dem israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, den Zugang zum Staatsgebiet verweigert. Diese Entscheidung folgt auf die Veröffentlichung eines Videos, in dem Ben-Gvir europäische Aktivisten der "Global Sumud Flottille" zeigt, die…

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Ticker news23.05.2026 14:56

Frankreich verweigert Itamar Ben-Gvir den Zugang zum Staatsgebiet

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Frankreich hat dem israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, den Zugang zum Staatsgebiet verweigert. Diese Entscheidung folgt auf die Veröffentlichung eines Videos, in dem Ben-Gvir europäische Aktivisten der "Global Sumud Flottille" zeigt, die nach ihrer Festnahme durch israelische Streitkräfte geknebelt und gedemütigt wurden.

In dem am 20. Mai 2026 veröffentlichten Video sind die Aktivisten in erniedrigender Weise dargestellt, was internationale Empörung ausgelöst hat. Mehrere der Festgenommenen, darunter auch französische Staatsbürger, berichteten von körperlicher Misshandlung, sexueller Belästigung und anderen Formen der Demütigung während ihrer Haft.

Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot verurteilte die Handlungen von Ben-Gvir als "inakzeptabel" und betonte, dass Frankreich solche Verhaltensweisen gegenüber seinen Staatsbürgern nicht tolerieren könne. Zudem forderte er die Europäische Union auf, ähnliche Sanktionen gegen den israelischen Minister zu verhängen.

Die "Global Sumud Flottille" war eine humanitäre Initiative, die versuchte, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfe zu liefern. Die israelischen Streitkräfte hatten die Schiffe jedoch abgefangen und die Aktivisten festgenommen. Infolge der internationalen Kritik wurden die meisten der Festgenommenen, darunter auch zahlreiche europäische Staatsbürger, nach der Deportation nach Israel in ihre Heimatländer zurückgeführt.

Die Spannungen zwischen Frankreich und Israel haben sich durch dieses Ereignis weiter verschärft, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung von Aktivisten und die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards.