Der ehemalige französische Fußballstar und frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat eine Klage gegen den aktuellen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino eingereicht. Platini wirft Infantino "aktive Einflussnahme" und "Verleumdung" vor. Diese rechtlichen Schritte erfolgen im Kontext der Ereignisse von 2015, die Platinis Aufstieg im Weltfußball beeinträchtigt haben.
Im Jahr 2015 wurde Platini von der FIFA für acht Jahre gesperrt, nachdem ein umstrittener Zahlungsvorgang von 2 Millionen Schweizer Franken durch den damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter an Platini bekannt wurde. Beide Männer bestritten jegliches Fehlverhalten. Im März 2025 wurden Blatter und Platini in diesem Fall von einem Schweizer Gericht freigesprochen.
Nach dem Freispruch hat Platini nun rechtliche Schritte gegen Infantino unternommen. In einer Stellungnahme erklärte er, dass er "nichts unversucht lassen" werde, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Die FIFA hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Rechtsstreit entwickeln wird und welche Auswirkungen er auf die zukünftige Führung des Weltfußballs haben könnte.
