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Plaintes gegen Patrick Bruel sollen in Nanterre gebündelt werden, sagt Pariser Staatsanwältin

Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau erklärte am 17. Mai 2026, die gegen den Sänger und Schauspieler Patrick Bruel eingegangenen Anzeigen wegen sexueller Gewalt würden „a priori“ beim Parquet von Nanterre gebündelt. Als Begründung nannte…

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Fil info17.05.2026 14:57

Plaintes gegen Patrick Bruel sollen in Nanterre gebündelt werden, sagt Pariser Staatsanwältin

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Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau erklärte am 17. Mai 2026, die gegen den Sänger und Schauspieler Patrick Bruel eingegangenen Anzeigen wegen sexueller Gewalt würden „a priori“ beim Parquet von Nanterre gebündelt. Als Begründung nannte sie die örtliche Zuständigkeit wegen des Wohnsitzes des Beschuldigten.

Beccuau machte die Aussage in einem Interview am Sonntag; mehrere französische Medien berichteten über die Ankündigung. Demnach laufen gegen Bruel mehrere Anzeigen und Ermittlungen in Frankreich (und Berichten zufolge auch in Belgien), die nun zentral koordiniert werden sollen.

Die Entscheidung zur Bündelung betrifft nach Angaben der Staatsanwaltschaft die organisatorische Zuweisung der Verfahren und ist nicht gleichbedeutend mit einer Verurteilung. Bruel hat Berichten zufolge die Vorwürfe zurückgewiesen; die Justizbehörden prüfen die eingegangenen Anzeigen.

Weitere Details zum Stand der Ermittlungen und zu möglichen weiteren Verfahrensschritten wurden von der Staatsanwaltschaft zum Zeitpunkt der Erklärung nicht genannt. Medienveröffentlichungen verweisen auf unterschiedliche, teils bereits länger zurückliegende Anzeigen, die nun in den Zuständigkeitsbereich von Nanterre fallen.