Knochenfunde bringen neuen Aufschluss im Fall Jubillar
Nach dem Fund menschlicher Knochen in einem Feld im nordfranzoesischen Departement Tarn warten die Ermittler auf die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen. Die Funde wurden an einem Ort gemacht, den Cedric Jubillar nach seinem Gestaendnis als Ablageort der Leiche seiner Ehefrau Delphine Aussaguel bezeichnet haben soll.
Die Sucharbeiten in dem Feld bei Mailhoc wurden am 17. Juli beendet. Spezialisten des kriminaltechnischen Forschungsinstituts der Gendarmerie sollen nun unter anderem die DNA der Knochen bestimmen. Eine eindeutige Identifizierung steht noch aus.
Die Auswertung koennte zudem Hinweise auf die Todesursache liefern. Delphine Jubillar war in der Nacht zum 16. Dezember 2020 aus ihrem Haus in Cagnac-les-Mines verschwunden. Cedric Jubillar hatte nach Medienberichten Anfang Juli 2026 eingeraeumt, seine Frau getoetet zu haben, und den Ermittlern den Fundort genannt.