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Patrick Duval · 30.05.2026

Alexander Zverev besiegt Quentin Halys im dritten Satz von Roland Garros

Paris – 29.05.2026: Im Rahmen der dritten Runde der Herren-Einzelkonkurrenz bei Roland Garros traf der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev auf den französischen Spieler Quentin Halys. Die Partie auf dem Court Philippe-Chatrier entwickelte sich vor begeistertem Publikum zu einem intensiven Duell, das Zverev letztlich mit 6:4, 6:3, 5:7 und 6:2 für sich entschied und damit in das Achtelfinale einzog.

Zverev, aktuell die Nummer 3 der ATP-Weltrangliste und als Nummer 2 des Turniers gesetzt, zeigte eine insgesamt überzeugende Leistung. Trotz eines überraschenden Satzverlustes im dritten Durchgang ließ sich der 29-Jährige nicht aus dem Konzept bringen. Halys, der Lokalmatador und derzeit auf Rang 90 der Welt geführt, nutzte die Gelegenheit, um mit einer starken kämpferischen Leistung den Satz mit 7:5 zu gewinnen. Dennoch reichte dies nicht, um Zverevs Rhythmus dauerhaft zu stören.

Im ersten Satz gelang Zverev früh ein Break, das er souverän zum 6:4 ins Ziel brachte. Anschließend kontrollierte er auch den zweiten Durchgang bis zum 6:3. Im dritten Satz gelang Halys zunächst das entscheidende Break, um sich den Satz zu sichern. Im vierten und letzten Satz erhöhte Zverev jedoch nochmals das Tempo, profitierte von mehreren eigenen Aufschlagspielen und gewann diesen Abschnitt klar mit 6:2.

Mit diesem Sieg trifft Zverev im Achtelfinale auf den Niederländer Jesper de Jong. Für Halys bedeutet das Ausscheiden zwar das Ende bei Roland Garros, doch seine Leistung und der Satzgewinn gegen einen Topspieler gelten als positive Bilanz. Der Franzose gewinnt dadurch wichtige Erfahrungen auf der Grand-Slam-Bühne.

Abseits dieses Duells sorgte der 19-jährige Brasilianer João Fonseca mit einem Fünfsatzsieg gegen den 24-fachen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic für eine der größten Überraschungen des Turniers. Fonseca setzte sich mit 4:6, 4:6, 6:3, 7:5 und 7:5 durch und schrieb damit Geschichte.

Die Turnierbedingungen in Paris erwiesen sich als eine zusätzliche Herausforderung: Bei Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius kam es zu Hitzebelastungen bei mehreren Spielern. So musste unter anderem der aktuelle Weltranglistenerste Jannik Sinner seine Begegnung gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo vorzeitig aufgeben. Dieses Wetter stellt eine zusätzliche psychische und körperliche Belastung dar.

Roland Garros bleibt in diesem Jahr somit durch unerwartete Wendungen und starke Leistungen der Außenseiter äußerst spannend. In den kommenden Tagen sind weitere spektakuläre Begegnungen zu erwarten, die den Kampf um den Titel prägen werden.

Quellen

  • Tennis Majors
  • L'Équipe
  • AP News
  • El País