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Patrick Duval · 05.06.2026

Alexander Zverev bezwingt Jakub Mensik in vier Sätzen und zieht ins Finale der French Open ein

Paris – 05.06.2026: Alexander Zverev hat das Halbfinale der French Open 2026 gewonnen und steht nun zum zweiten Mal in seiner Karriere im Finale des prestigeträchtigen Grand-Slam-Turniers. Der deutsche Weltranglistendritte setzte sich am Freitag mit 7:5, 6:2, 3:6 und 6:3 gegen den 20-jährigen Tschechen Jakub Mensik durch. Damit rückt Zverev erneut in die Endrunde von Roland Garros vor und kann seinen ersten Grand-Slam-Titel anstreben.

Der erste Satz war hart umkämpft. Zverev begann mit hoher Intensität und sicherte sich früh ein Break, doch Mensik konterte stark. Der junge Tscheche zeigte mutiges und konzentriertes Spiel, weshalb sich ein ausgeglichenes Match mit einem engen Satz entwickelte. Im Tie-Break behielt Zverev die Nerven, gewann mit 7:5 und sicherte sich die Satzführung.

Im zweiten Durchgang konnte Zverev seine Dominanz ausspielen. Mit präzisen Aufschlägen und druckvollen Grundschlägen kontrollierte er das Spielgeschehen und ließ Mensik kaum Chancen, wodurch er den Satz klar mit 6:2 gewann. Das schien nach einer schnellen Vorentscheidung auszusehen.

Doch Mensik steigerte sich im dritten Satz deutlich. Mit einer mutigen, druckvollen Spielweise erarbeitete sich der Tscheche frühe Breakchancen, nutzte eine davon und spielte aggressiv auf. Er gewann den Satz mit 6:3, während Zverev phasenweise Konzentrationsschwächen zeigte.

Im entscheidenden vierten Satz fand Zverev jedoch wieder zu seiner Stabilität zurück. Mit variantenreichen Schlägen und konsequentem Angriffsziel setzte er Mensik unter Druck. Ein frühes Break brachte ihm die Führung, die er mit solidem Aufschlagspiel bis zum 6:3-Satzgewinn und Matchende verteidigte.

Für Zverev ist es der fünfte Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale nach den French Open 2024, den US Open 2020 und den Australian Open 2025. In der Vergangenheit scheiterte er jeweils knapp am Finale, doch nun hat er eine neue Chance, erstmals einen Major-Titel zu gewinnen.

Im Finale wartet der Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Matteo Arnaldi und Flavio Cobolli aus Italien, zwei vielversprechenden Spielern, die bei diesem Turnier mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Endspiel verspricht damit eine hochklassige Begegnung.

Für Jakub Mensik war die Halbfinalteilnahme eine bemerkenswerte Leistung und ein großer Erfolg in seinem Grand-Slam-Debüt. Der 20-Jährige hatte im Turnier unter anderem den Brasilianer Joao Fonseca besiegt und bewiesen, dass er auf höchstem Niveau mithalten kann. Trotz der Niederlage gegen Zverev darf Mensik mit seinem starken Auftritt in Paris sehr zufrieden sein.

Die French Open 2026 setzen damit erneut Maßstäbe in Sachen Spannung und Qualität im Herrentennis. Mit etablierten Stars wie Alexander Zverev und aufstrebenden Talenten wie Mensik, Arnaldi und Cobolli bleibt das Turnier eine wichtige Bühne für die Zukunft des Sports.

Quellen

  • Roland-Garros
  • Alexander Zverev
  • Jakub Mensik
  • French Open 2026
  • Tennis