Wer im französischen Supermarkt nach Heidelbeeren greift, findet auf den kleinen Schalen häufig Herkunftsländer wie Peru, Chile, Marokko, Spanien oder Portugal. Das gehört längst zum Alltag. Doch ausgerechnet an der windigen Küste der Bretagne wächst eine Konkurrenz heran, mit der vor wenigen Jahren kaum jemand gerechnet hätte. Die bretonische Heidelbeere kommt. Und zwar ziemlich flott. Die Erzeugerorganisation Prince de Bretagne begann 2021 mit dem Aufbau einer eigenen Produktion. Geduld gehörte von Anfang an dazu, denn Heidelbeersträucher liefern nicht sofort nennenswerte Erträge. Erst 2023 kamen die ersten kommerziellen Mengen auf den ...
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