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Nachrichten.fr · June 5, 2025

Crème brûlée von der Erbsenschote mit Parmesanschaum

– Ein Spiel mit Texturen, Aromen und der Überraschung der Sinne –

Heute wagen wir uns in die zauberhafte Welt der modernen französischen Küche, wo süß auf salzig trifft – und klassische Technik auf kreative Interpretation. Unter dem Motto „Sterne-Küche am eigenen Herd“ entführe ich dich zu einem Gericht, das die Essenz von Innovation und Eleganz verkörpert.


Ein Signature Dish mit Überraschungseffekt

Die Crème brûlée ist ein Klassiker der französischen Dessertkunst. Ihre samtige Konsistenz, die knusprige Karamellkruste – und jetzt? Herzhaft! In dieser Variante wird die Crème mit zarten grünen Erbsen und einem Hauch Minze veredelt. Der Clou: Ein fluffiger Parmesanschaum krönt das Ganze und sorgt für Umami und Tiefe.

Ideal als Amuse-Bouche, Vorspeise oder als raffinierter Zwischengang in einem mehrgängigen Menü.


🛒 Zutaten (für 4 kleine Förmchen)

Für die Erbsen-Crème brûlée:

  • 200 g Erbsen (am besten frisch oder tiefgekühlt, blanchiert)
  • 150 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 1 ganzes Ei
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • Frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • Ein paar Blätter frische Minze
  • 2 TL brauner Zucker zum Flambieren

Für den Parmesanschaum:

  • 80 g frisch geriebener Parmesan (am besten 24 Monate gereift)
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Butter
  • Optional: 1 Blatt Gelatine (für besseren Stand)
  • Salz, Muskat

👨‍🍳 Zubereitung

1. Erbsenbasis vorbereiten

  1. Erbsen in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken (für die Farbe).
  2. Mit Sahne, Milch, Zitronenzeste, Minze und einer Prise Salz fein pürieren, dann durch ein feines Sieb streichen.

2. Crème brûlée-Masse herstellen

  1. Eier, Eigelb, Zucker, Pfeffer in einer Schüssel verquirlen.
  2. Die warme Erbsen-Sahne-Mischung langsam unterrühren.
  3. Alles durch ein feines Sieb passieren für eine seidige Textur.

3. Backen im Wasserbad

  1. Masse in feuerfeste Förmchen gießen.
  2. In eine tiefe Auflaufform stellen, heißes Wasser bis zur Hälfte der Förmchen einfüllen.
  3. Bei 120 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten garen – die Masse soll gestockt, aber noch zart wackelnd sein.
  4. Abkühlen lassen, dann mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) kaltstellen.

4. Karamellkruste herstellen

  1. Vor dem Servieren ½ TL braunen Zucker auf jede Crème streuen.
  2. Mit dem Küchenbrenner goldbraun karamellisieren.

5. Parmesanschaum zubereiten

  1. Milch, Sahne und Butter aufkochen, Parmesan einrühren.
  2. Mit Salz und Muskat abschmecken, dann durch ein feines Sieb passieren.
  3. Optional: Gelatine einrühren, falls Standfestigkeit gewünscht ist.
  4. In einen Sahnesiphon füllen (mit einer Patrone laden), warm halten.

🍽️ Anrichten wie im Sterne-Restaurant

  1. Crème brûlée auf einem kleinen Teller platzieren.
  2. Kurz vor dem Servieren den warmen Parmesanschaum darauf oder daneben setzen.
  3. Mit Minzöl, geraspeltem Parmesan oder gecracktem Pfeffer garnieren.
  4. Als raffinierter Touch: ein Erbsenspross oder eine knusprige Parmesantuile als Deko.

🍷 Pairing & Serviervorschläge

  • Weinbegleitung: Ein gut gekühlter Weißburgunder oder ein leichter Grüner Veltliner.
  • Im Menü: Ideal als Gruß aus der Küche oder als elegante Vorspeise.
  • Textur-Spiel: Die knusprige Zuckerkruste und der fluffige Schaum erzeugen ein raffiniertes Mundgefühl.

💡 Tipp du Chef

Wenn du es noch aufregender möchtest: Ersetze einen Teil der Erbsen durch junge Erbsenschoten, um noch mehr Frische und grüne Noten zu erzeugen – fast wie ein flüssiges „Frühlingserwachen“!