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Nachrichten.fr · April 11, 2025

Das Beste aus 2 Ländern: Coq au Riesling mit Spätzle – eine deutsch-französische Liebeserklärung auf dem Teller

🇫🇷🤝🇩🇪 Wenn zwei kulinarische Kulturen aufeinandertreffen, die beide für ihre Liebe zu Butter, Wein, Handarbeit und Herzlichkeit bekannt sind, dann kann nur Großartiges entstehen. Unter dem Motto „Das Beste aus 2 Ländern“ vereint dieses Gericht französische Eleganz mit schwäbischem Wohlfühlessen: Coq au Riesling mit hausgemachten Spätzle.

Das klassische Coq au Vin, der Hahn im Wein, ist ein französisches Traditionsgericht, das typischerweise in Burgunderwein geschmort wird. In der elsässischen Variante jedoch – unserem heutigen Star – wird weißer Riesling verwendet, was dem Gericht eine leichte, fruchtige Frische verleiht. Kombiniert mit butterzarten Spätzle, einer schwäbischen Teigwarenspezialität, entsteht ein Fusion-Gericht, das charmant, bodenständig und raffiniert zugleich ist.


🧄🍷 Coq au Riesling mit Spätzle

🛒 Zutaten für 4 Personen:

Für den Coq au Riesling:

  • 1 ganzes Maishähnchen oder 1,2 kg Hähnchenteile (z. B. Oberkeulen, Brust mit Haut)
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 2 Möhren, geschält und in Scheiben
  • 250 g braune Champignons, geviertelt
  • 200 ml Geflügelfond
  • 400 ml trockener Riesling
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Mehl
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Butter (für den Glanz)
  • Etwas Zitronensaft oder Weißweinessig zum Abschmecken

Für die Spätzle:

  • 400 g Mehl (Type 405 oder Spätzlemehl)
  • 4 Eier (Größe M)
  • ca. 100 ml Wasser oder Sprudelwasser
  • 1 TL Salz
  • Etwas Muskatnuss
  • Butter zum Schwenken

🧑‍🍳 Zubereitung

Schritt 1: Das Hähnchen vorbereiten

Wenn du ein ganzes Hähnchen nimmst, zerlege es in Brust, Keulen und Flügel. Alternativ einfach Hähnchenteile verwenden. Salzen, pfeffern und leicht mehlieren.

  1. In einem großen Bräter das Butterschmalz erhitzen.
  2. Hähnchenteile rundum scharf anbraten, bis sie schön gebräunt sind, dann herausnehmen.

Schritt 2: Das Aromafundament

  1. Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Lauch, Möhren und Champignons im Bratfett goldgelb anschwitzen.
  2. Mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen, dann mit Riesling ablöschen. Aufkochen lassen.
  3. Geflügelfond, Thymian und Lorbeerblatt zugeben. Hähnchenteile wieder einlegen.
  4. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 45–60 Minuten schmoren, bis das Fleisch butterzart ist.

Schritt 3: Die Sauce vollenden

  1. Fleisch herausnehmen, warmhalten.
  2. Sahne zur Sauce geben, einige Minuten einköcheln lassen.
  3. Sauce mit etwas Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken. Ein Stück Butter für den Glanz einrühren.
  4. Fleisch zurück in die Sauce legen – fertig zum Servieren!

Schritt 4: Spätzle selbst gemacht

  1. Mehl, Eier, Wasser, Salz und Muskatnuss zu einem zähflüssigen Teig schlagen (wirklich mit Kraft – der Teig darf blasen werfen!).
  2. Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder vom Brett in kochendes Salzwasser schaben.
  3. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle abschöpfen, abtropfen lassen und in Butter schwenken.

🍽️ Anrichten und genießen

Auf einem vorgewärmten Teller ein Nest aus buttrigen Spätzle anrichten, das zarte Hähnchen darüber geben und großzügig mit der cremigen Riesling-Sauce überziehen. Mit etwas frischem Thymian garnieren und vielleicht ein Glas gut gekühlten Riesling dazu – et voilà:
Ein Gericht, das den Eiffelturm mit dem Schwarzwald verbindet.


💡 Tipp:

Dieses Gericht schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, wenn die Aromen Zeit hatten, sich zu entfalten. Also ruhig ein bisschen mehr kochen!