Aufgrund der steigenden Lebensmittelpreise entdecken immer mehr Franzosen die Gartenarbeit und legen ihre eigenen Gemüsegärten an. Eine gute Lösung, um sich gesünder zu ernähren und gleichzeitig Geld zu sparen. France 2 berichtet aus Antibes in den Alpes-Maritimes.
In Antibes (Alpes-Maritimes) ist es für Patricia am Vormittag wieder Zeit zum Pflanzen. Sie gärtnert zweimal pro Woche, aus Spaß und um Geld zu sparen. “Es bringt mehr als einen Euro Ersparnis, sogar 1,50 Euro, wenn man bedenkt, dass der Salat in mancherorts 1,70 Euro kostet”, stellt sie gegenüber dem Sender France 2 fest. In diesem sozialen Garten teilen die Gärtner ihre Ernte untereinander auf. Man findet dort Butternut-Kürbis, Tomaten oder auch Auberginen.
“Auf dem provenzalischen Markt kosten diese Tomaten bis zu sieben Euro pro Kilo. Auberginen kosten drei bis vier Euro pro Kilo. Das lohnt sich”, sagt eine andere Frau. Nachdem die Preise für Obst und Gemüse an den Marktständen innerhalb eines Jahres um 11% gestiegen sind, besinnen sich einige Franzosen wieder auf die Gartenarbeit. Der Trend, der während der Lockdown-Zeiten entstand, setzt sich jetzt fort, um die Inflation zu bekämpfen. “Die Leute gärtnern immer mehr, mit Tomaten, als sicherem Wert, und Zucchini”, sagt Bruno Thirion, Leiter des Gemüsegartenbereichs beim Gartencenter Villaverde Antibes. Die Preise für Setzlinge sollen in den letzten Jahren stabil geblieben sein.