Jetzt, wo die Pilzsaison in vollem Gange ist, ist Vorsicht vor Vergiftungen geboten!
Am heutigen Sonntag, dem 31. Oktober, rief die Anses, die französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit am Arbeitsplatz, zur Vorsicht beim Pilzesammeln auf. Seit dem 1. Juli haben die Giftnotrufzentralen fast 1.000 Vergiftungsfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Pilzen registriert. Ende August meldete die Agentur für die beiden Sommermonate Juli und August bereits 3 Todesfälle.
Angesichts dieser Situation, die sich leider jedes Jahr wiederholt, empfiehlt die Anses:
- Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sehr gut kennen.
- Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an der Beschaffenheit oder der Identifizierung eines von Ihnen gesammelten Pilzes haben, verzehren Sie ihn nicht und lassen Sie ihn von einem Fachmann überprüfen.
- Sammeln Sie nur Exemplare in gutem Zustand und pflücken Sie den gesamten Pilz: Stiel und Hut, damit er präzise identifiziert werden kann.
- Sammeln Sie keine Pilze in der Nähe potenziell verschmutzter Standorte: Straßenränder, Industriegebiete, Mülldeponien.
- Trennen Sie die Pilze nach Arten, um eine Vermischung von giftigen und essbaren Pilzen zu vermeiden.
- Lagern Sie die Pilze in einer Schachtel, einem Karton oder einem Korb, aber niemals in einer Plastiktüte, da diese die Fäulnis beschleunigt.
- Lagern Sie die Pilze im Kühlschrank (maximal 4°C), vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Lebensmitteln und essen Sie sie innerhalb von zwei Tagen nach dem Sammeln.
- Verzehren Sie Pilze in angemessenen Mengen, nachdem Sie sie ausreichend gekocht haben (20 bis 30 Minuten in der Pfanne oder 15 Minuten in kochendem Wasser) und essen Sie niemals rohe Wildpilze.
- Füttern Sie niemals kleine Kinder mit selbst gesammelten Pilzen.
- Essen Sie keine Pilze, die nur mit Hilfe einer Pilzerkennungsanwendung auf einem Smartphone identifiziert wurden, da das Fehlerrisiko sehr hoch ist.
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