Das politische Ziel bleibt, doch der bisherige Weg endet vor einer juristischen Schranke. Nachdem der französische Verfassungsrat das allgemeine Verbot sozialer Netzwerke für Jugendliche unter 15 Jahren gestoppt hat, steht die Regierung vor einer kniffligen Aufgabe: Sie will Minderjährige im digitalen Alltag stärker schützen, ohne dabei Grundrechte über Gebühr einzuschränken. Die Entscheidung bedeutet keineswegs das Ende der französischen Pläne. Vielmehr beginnt jetzt die Suche nach einem Modell, das präziser, abgestufter und rechtlich belastbarer ausfällt. Denn genau an der Pauschalität störten sich die Verfassungsrichter. Kein Verbot mit der Gießkanne Ein neues ...
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