Frankreich hat einen weiteren Schritt in einer seit Jahren kontrovers geführten Debatte über Polizeigewalt und innere Sicherheit vollzogen. Die Nationalversammlung verabschiedete am 7. Juli 2026 in erster Lesung ein Gesetz, das Polizeibeamten und Gendarmen bei der Nutzung ihrer Schusswaffen einen erweiterten rechtlichen Schutz gewähren soll. Die Regierung bezeichnet die Reform als notwendige Absicherung der Sicherheitskräfte. Kritiker hingegen sehen darin eine erhebliche Schwächung rechtsstaatlicher Kontrollmechanismen und warnen vor weitreichenden Folgen für die gerichtliche Aufarbeitung tödlicher Polizeieinsätze. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch den Senat passieren und anschließend ...
News-Abo
Der vollständige Artikel ist Teil des News-Abos von France Premium. Sie sehen hier den Einstieg; für den Volltext und die Übersicht der letzten drei Tage melden Sie sich bitte an oder wählen Sie ein News-Abo.