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Nachrichten.fr · 26.05.2026

Gabriel Attal und die schwierige Suche nach dem „Post-Macronismus“

(Mit Hilfe von KI erstellte Illustration).

Gabriel Attal hat getan, was in Paris seit Monaten erwartet wurde: Der frühere Premierminister bewirbt sich offiziell um die Präsidentschaft 2027. Seine Erklärung im südfranzösischen Mur-de-Barrez war dabei mehr als eine einfache Kandidaturankündigung. Mit Sätzen wie „J’aime passionnément la France“ inszenierte sich Attal als patriotischer Optimist, als dynamischer Vertreter einer neuen Generation – und zugleich als politischer Erbe der Macron-Jahre. Gerade darin liegt jedoch sein größtes Problem. Denn Attal muss einen nahezu widersprüchlichen Spagat schaffen: Er braucht das politische Kapital Emmanuel Macrons, ohne in dessen Verschleißerscheinungen unterzugehen. Nach fast einem ...

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