Auf den ersten Blick wirkt Tende wie viele andere Bergdörfer im französischen Alpenraum. Die Trikolore weht vor dem Rathaus, die Verwaltung spricht Französisch, die Kinder besuchen französische Schulen, und der Alltag folgt dem Takt der Republik. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Ort bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein gar nicht zu Frankreich gehörte. Und doch liegt über Tende eine besondere Atmosphäre. Wer durch die engen Gassen geht, bemerkt rasch, dass hier etwas anders ist. Die Fassaden erzählen eine andere Geschichte, die Familiennamen ebenso. Hinter den Fenstern lebt ...
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