BIOT. Feuer, Atem, Geduld. Viel mehr scheint es im ersten Moment nicht zu brauchen. Am Ende einer langen Glasmacherpfeife glüht eine orangefarbene Masse. Der Glasbläser dreht das Rohr, prüft die Form, tritt wieder an den Ofen. Dann ein Atemzug – und aus dem unförmigen Klumpen wächst langsam eine transparente Kugel. So beginnt in Biot seit Jahrzehnten ein kleines Schauspiel. Das mittelalterliche Dorf zwischen Antibes und Nizza zählt heute zu den Hochburgen der europäischen Glaskunst. Beim fünften Biot International Glass Festival, kurz BIG, verwandelte sich der Ort vom 18. bis 20. ...
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