Paris – 13.06.2026: Jérôme Barella, ein 34-jähriger Mann aus Paris, wurde am 10. Juni 2026 in Untersuchungshaft genommen und wegen des Vorwurfs der Entführung von Lyhanna sowie mehrerer sexueller Übergriffe auf Kinder angeklagt. Die Ermittlungen ergaben, dass er in den vergangenen Jahren mehrere Kinder sexuell missbraucht haben soll. Die genauen Details der Vorwürfe wurden von den Ermittlungsbehörden nicht veröffentlicht, um die Privatsphäre der Opfer zu schützen.Die Entführung von Lyhanna ereignete sich am 5. Juni 2026. Die 9-jährige Schülerin war auf dem Heimweg von der Schule, als sie von Barella in ein Auto gezerrt und entführt wurde. Nach intensiven Ermittlungen und Hinweisen aus der Bevölkerung konnte Lyhanna am 8. Juni 2026 wohlbehalten in einem verlassenen Gebäude in der Nähe von Paris gefunden werden. Barella wurde am selben Tag festgenommen.Im Zuge der Ermittlungen wurden auch Anzeigen gegen Jérômes Bruder, Yannick Barella, und seinen Vater erstattet. Yannick, 32 Jahre alt, wurde am 12. Juni 2026 von der Polizei verhört, jedoch nicht inhaftiert. Gegen ihn liegen Vorwürfe der sexuellen Belästigung von Minderjährigen vor. Die Ermittlungen dauern an, um den genauen Umfang der Vorwürfe zu klären.Der 58-jährige Vater, dessen Name aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht wird, wurde am 13. Juni 2026 von der Polizei vorgeladen. Ihm wird vorgeworfen, von den Taten seines Sohnes gewusst und diese nicht gemeldet zu haben. In Frankreich besteht eine gesetzliche Meldepflicht für bestimmte Straftaten, insbesondere im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Ermittlungen gegen den Vater stehen noch am Anfang, und es wird geprüft, ob ein strafbares Verhalten vorliegt.Die Familie Barella war in der Vergangenheit nicht auffällig. Jérôme Barella arbeitete als IT-Spezialist in einem mittelständischen Unternehmen, während Yannick als Lehrer an einer Grundschule tätig war. Der Vater war als Ingenieur in der Automobilindustrie beschäftigt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurden beide Brüder von ihren Arbeitgebern freigestellt.Die Ermittlungen werden von der Pariser Kriminalpolizei unter der Leitung von Kommissar Claire Dubois geführt. Sie betonte in einer Pressekonferenz: "Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst und werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Opfern gerecht zu werden."Die Familie von Lyhanna zeigte sich erleichtert über die Rettung ihrer Tochter und dankte den Ermittlungsbehörden für ihren Einsatz. In einer Stellungnahme hieß es: "Wir sind unendlich dankbar, dass unsere Tochter wieder bei uns ist. Wir hoffen, dass die Verantwortlichen für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden."Die Öffentlichkeit wurde gebeten, bei der Aufklärung des Falls zu helfen und etwaige weitere Hinweise den Ermittlungsbehörden mitzuteilen. Die Polizei betonte, dass die Identität der Opfer geschützt wird und dass alle Informationen vertraulich behandelt werden.
NEWSDESK · 13.06.2026