Paris - 10.07.2026: Der weitverbreitete Rat, Quallenstiche mit Urin zu behandeln, hält sich hartnäckig – medizinisch belegt ist er nicht. Fachgesellschaften und Gesundheitsdienste warnen, dass Urin die Nesselzellen nicht zuverlässig deaktiviert und die Haut zusätzlich reizen kann. Je nach Salzgehalt und pH-Wert drohen sogar stärkere Schmerzen oder Infektionen, wenn Keime in Mikroverletzungen gelangen.Als erste Maßnahme empfehlen offizielle Leitfäden das vorsichtige Spülen der betroffenen Haut mit Meerwasser. Dadurch lassen sich lose Tentakel entfernen, ohne weitere Nesselzellen (Nematozysten) zu aktivieren. Wichtig ist, nicht zu reiben und keine scharfen Gegenstände zu nutzen – ...
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