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Kommentar vom 14.07.2026

Kommentar

KI-Illustration

Der Preis des Blutes – wie schnell die Sprache des Krieges wieder salonfähig wird Er galt als der Gegenentwurf zu den alten Machtpolitikern Europas. Emmanuel Macron – jung, eloquent, gebildet, europäisch. Der Präsident, der Brücken bauen wollte, nicht Schützengräben. Der Mann, der Frankreich ins 21. Jahrhundert führen wollte. Und nun spricht auch er vom „Preis des Blutes“. Wie schnell sich Worte verändern. Und mit ihnen die Politik. Noch vor wenigen Jahren klangen Begriffe wie Diplomatie, Verständigung und europäische Zusammenarbeit wie das Fundament der Zukunft. Heute wird wieder über Aufrüstung gesprochen, ...

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