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Nachrichten.fr · 10.07.2026

Macron begleitet eine Etappe der Tour de France in den Pyrenäen

Präsident Emmanuel Macron hat bei der sechsten Etappe der Tour de France 2026 zwischen Pau und Gavarnie-Gèdre erneut Präsenz gezeigt. Damit setzte das französische Staatsoberhaupt eine Tradition fort, die er seit seinem Amtsantritt im Jahr 2017 pflegt. Für die erste große Bergetappe der diesjährigen Rundfahrt reiste Macron in die Pyrenäen und begleitete das Rennen auf einem der prestigeträchtigsten Streckenabschnitte.

Nach Angaben des Élysée-Palastes stieg Macron vor der Auffahrt zum legendären Col du Tourmalet in das Renndirektionsfahrzeug von Tour-Direktor Christian Prudhomme. Anschließend verfolgte er die Zielankunft in Gavarnie-Gèdre und nahm an der Siegerehrung teil, bei der die Träger der Wertungstrikots ausgezeichnet wurden. Die Präsidentschaft erklärte, mit dem Besuch habe der Präsident den Einsatz der Fahrer, der Organisatoren sowie der zahlreichen öffentlichen Dienste würdigen wollen, die zum reibungslosen Ablauf der Frankreich-Rundfahrt beitragen.

Macrons Teilnahme an der Tour de France ist längst zur Gewohnheit geworden. In den vergangenen Jahren besuchte er regelmäßig Bergetappen in den Pyrenäen, darunter Hautacam im Jahr 2025, Cauterets-Cambasque 2023, Luz-Ardiden 2021 sowie den Tourmalet im Jahr 2019. Beobachter gehen davon aus, dass dies sein letzter Besuch bei einer Pyrenäen-Etappe als Staatspräsident gewesen sein dürfte, da seine zweite und nach der französischen Verfassung letzte Amtszeit 2027 endet.

Die 186,2 Kilometer lange sechste Etappe von Pau nach Gavarnie-Gèdre markierte den ersten großen Härtetest der Tour de France 2026. Mit den Anstiegen zum Col d’Aspin und zum Col du Tourmalet sowie dem Bergziel in Gavarnie-Gèdre galt sie als erster entscheidender Gradmesser für die Favoriten auf den Gesamtsieg. Entsprechend richtete sich der Blick der Radsportwelt auf diesen Abschnitt, der bereits früh im Rennen wichtige Hinweise auf die Kräfteverhältnisse im Klassement liefern konnte.

Daniel Ivers