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Daniel Ivers · 08.06.2026

Maire des 10. Arrondissements von Paris bei der Nuit Blanche von “extremistischen Rechten” angegriffen – sechs Personen in Polizeigewahrsam

Paris – 06.06.2026: Am Samstagabend, dem 6. Juni 2026, ereignete sich im 10. Arrondissement von Paris ein Vorfall, der die kulturellen Feierlichkeiten der Nuit Blanche überschattete. Alexandra Cordebard, die sozialistische Bürgermeisterin des Arrondissements, wurde vor der Kirche Saint-Laurent von einer Gruppe von "extremistischen Rechten" angegriffen. Diese versuchten, den Zugang zur Kirche zu blockieren, in der eine Kunstinstallation im Rahmen der 25. Ausgabe der Nuit Blanche zum Thema "Liebe" präsentiert werden sollte.

Laut Angaben der Stadt Paris ereignete sich der Vorfall gegen 19 Uhr. Die Angreifer, die als "extremistische Rechte" identifiziert wurden, versuchten, die Öffnung der Kirche für die Öffentlichkeit zu verhindern, um die geplante Kunstinstallation zu sabotieren. Während des Vorfalls wurde Bürgermeisterin Cordebard körperlich angegriffen und erklärte, "persönlich Schläge erhalten" zu haben.

Die Stadtverwaltung von Paris reagierte umgehend auf den Vorfall und kündigte an, eine formelle Anzeige gegen die Angreifer zu erstatten. In einer Stellungnahme betonte die Stadt die Bedeutung der kulturellen Freiheit und verurteilte die Versuche, die Veranstaltung zu stören.

Nach dem Vorfall wurde die Polizei eingeschaltet, und sechs Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Hintergründe des Angriffs zu klären und weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit kulturellen Veranstaltungen in Paris. Die Nuit Blanche, ein jährliches Kunst- und Kulturfestival, hat in den letzten Jahren wiederholt Konflikte ausgelöst, insbesondere im Zusammenhang mit religiösen Stätten. Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass solche Angriffe nicht toleriert werden und dass die kulturellen Aktivitäten der Stadt weiterhin geschützt werden.

Die Bürgermeisterin des 10. Arrondissements, Alexandra Cordebard, zeigte sich trotz des Angriffs entschlossen und betonte die Bedeutung der kulturellen Vielfalt und der künstlerischen Freiheit für die Stadt Paris. Sie rief die Bürger dazu auf, sich nicht von solchen Vorfällen einschüchtern zu lassen und die kulturellen Angebote der Stadt weiterhin zu unterstützen.

Die Ermittlungen der Polizei werden fortgesetzt, um die Verantwortlichen für diesen Angriff zur Rechenschaft zu ziehen und sicherzustellen, dass solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden. Die Stadt Paris steht fest hinter ihren kulturellen Institutionen und wird weiterhin für deren Schutz und Förderung eintreten.

Dieser Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, vor denen die Stadt Paris bei der Gewährleistung der Sicherheit und des kulturellen Austauschs steht. Die Ereignisse der Nuit Blanche 2026 werden sicherlich zu weiteren Diskussionen über die Balance zwischen kultureller Freiheit und öffentlicher Sicherheit führen.