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C. Hatty · 05.06.2026

Médéric Collignon ehrt Miles Davis mit außergewöhnlichem Konzert in Paris

Paris – 05.06.2026: Médéric Collignon, der renommierte Jazz-Cornettist und Vokalist, bringt an diesem Samstagabend in der Maison de la Radio ein besonderes musikalisches Ereignis auf die Bühne. Im Zentrum steht die Musik von Miles Davis, dessen Werk Collignon in seiner Karriere auf zwei Alben gewürdigt hat. Für ihn symbolisiert Davis eine „ungeheure Freiheit“, die weit über das Trompetenspiel hinausgeht. Mit feinem Gespür für die Zwischentöne dieser Legende möchte Collignon das Publikum auf eine Reise durch die vielfältigen Klangwelten der Jazz-Ikone mitnehmen.

Miles Davis, Wegbereiter des Modern Jazz und unkonventioneller Innovator, gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Sein Streben nach ständiger Erneuerung spiegelte sich in seinen zahlreichen Stilwechseln wider, von Bebop über Cool Jazz bis hin zum elektrischen Jazz. Collignon hebt besonders die kompromisslose künstlerische Freiheit hervor, die Davis verkörperte und die ihn bis heute beeinflusst.

Das Konzert verspricht keine simple Reproduktion bekannter Stücke, sondern eine sensible und lebendige Neuinterpretation, in der Collignon seine eigene musikalische Handschrift einfließen lässt. Dabei nimmt er nicht nur Davis’ Trompetenspiel in den Blick, sondern auch die atmosphärischen Arrangements, die den Jazz der Epoche so revolutionär machten. Seine Darbietung wirkt wie ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ehrfurcht und schöpferischem Drang.

Der Veranstaltungsort, die Maison de la Radio in Paris, ist selbst ein bedeutendes Symbol für musikalische Vielfalt und Innovation. Hier, wo verschiedene Klangwelten aufeinandertreffen, erscheint die Hommage an Miles Davis als eine künstlerische Kontinuität, die sowohl traditionelle als auch avantgardistische Impulse aufnimmt. Dieses Konzert wird so zum Brennpunkt einer lebendigen Jazzszene, die sich ständig erneuert.

Für Médéric Collignon ist die Verbindung zu Miles Davis nicht nur eine musikalische, sondern auch eine persönliche. Im Interview äußert er seine tiefe Bewunderung für den Trompeter, dessen mutiges Experimentieren und seine Fähigkeit, Grenzen zu sprengen, ihn stets inspiriert haben. Diese Haltung sehe er auch als Auftrag für seine eigene Kunst, die nicht im Gestern verweilen, sondern lebendig weiterdenken soll.

Wer an diesem Abend die Klänge von Miles Davis neu erleben möchte, dem eröffnet sich eine einzigartige Gelegenheit. Collignon gelingt es, anhand der Musik des Meisters die Essenz von Freiheit und Innovation fühlbar zu machen – ein Erlebnis, das Jazzliebhaber und Neuentdecker gleichermaßen anspricht. Es ist ein zärtliches Aufbegehren gegen Stillstand, das den Geist Davis’ weiterschreibt.

So verspricht das Konzert mehr als nur eine Reminiszenz; es ist ein lebendiges Gespräch, in dem die Vergangenheit zur lebendigen Gegenwart wird und die Musik als universelles Ausdrucksmittel gefeiert wird. In einer Zeit, in der kulturelle Identität und künstlerischer Freiraum neu verhandelt werden, steht dieses Ereignis exemplarisch für die transformative Kraft des Jazz.

Quellen

  • Franceinfo
  • Maison de la Radio