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NEWSDESK · 14.06.2026

Metz – 13.06.2026: Hunderte demonstrieren bei der Pride Parade für LGBTQ+-Rechte und gegen Homophobie

Metz – 13.06.2026: Am Samstag, den 13. Juni 2026, fand in Metz (Moselle) die jährliche Pride Parade statt, die von der lokalen LGBTQ+-Organisation Couleurs Gaies organisiert wurde. Die Veranstaltung zog mehrere hundert Teilnehmer an, die trotz der festlichen Atmosphäre auch ihrer Trauer und Wut über die kürzlich erfolgte Ermordung von Noahm Ausdruck verliehen.Noahm, ein 19-jähriger Homosexueller, wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2026 in der Nähe des Platzes der Republik in Metz brutal angegriffen. Drei Täter verpassten ihm mehrere heftige Tritte gegen den Kopf, während sie homophobe Beleidigungen riefen. Noahm befand sich bis zum 2. Juni 2026 im Koma und verstarb schließlich an seinen schweren Verletzungen.Die Pride Parade begann um 13 Uhr mit einem Dorf der Vereine auf der Esplanade, gefolgt von einem Bat쫚bras & Drag Show um 14:30 Uhr. Der Marsch setzte sich um 16 Uhr in Bewegung, begleitet von einem Apéro Pride um 18 Uhr und einem After Pride um 21 Uhr in den Frigos.Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um gegen alle Formen von Diskriminierung zu protestieren und die Sichtbarkeit der LGBTQ+-Gemeinschaft zu stärken. Sie forderten ein Ende der Gewalt und eine stärkere Anerkennung der Rechte von Homosexuellen in der Gesellschaft.Die tragische Ermordung von Noahm hat die lokale Gemeinschaft erschüttert und die Bedeutung solcher Veranstaltungen unterstrichen. Sie dienen nicht nur der Feier der Vielfalt, sondern auch dem Gedenken an Opfer von Homophobie und der Forderung nach mehr Sicherheit und Akzeptanz für alle.Die Pride Parade in Metz ist seit 2003 ein bedeutendes Ereignis, das jedes Jahr Tausende von Menschen in die Straßen zieht. Sie bietet der LGBTQ+-Gemeinschaft eine Plattform, um ihre Forderungen zu äußern, den öffentlichen Raum zurückzuerobern und sichtbar zu sein.Trotz der festlichen Atmosphäre war die diesjährige Parade von einer tiefen Trauer geprägt. Die Teilnehmer gedachten Noahm und setzten ein starkes Zeichen gegen die anhaltende Homophobie in der Region. Sie forderten die Behörden auf, entschlossener gegen solche Verbrechen vorzugehen und die Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft besser zu schützen.Die Pride Parade in Metz bleibt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens der Stadt. Sie erinnert daran, dass der Kampf für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung noch lange nicht gewonnen ist und dass Solidarität und Engagement unerlässlich sind, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.