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Patrice Tiko · 09.06.2026

Nach dem Tod von Lyhanna fordert die Präsidentin der Nationalversammlung die Aufnahme des “Gesetzes gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt” auf die parlamentarische Tagesordnung

Paris – 09.06.2026: Nach dem tragischen Tod von Lyhanna im Gers hat Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der Nationalversammlung, die sofortige Aufnahme des "Gesetzes gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt" auf die parlamentarische Tagesordnung gefordert. Dieses transpartisanische Gesetz, das von über hundert Abgeordneten unterstützt wird, zielt darauf ab, umfassende Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt zu ergreifen.

Die Abgeordnete Céline Thiébault-Martinez hatte im November 2025 gemeinsam mit einer breiten parlamentarischen Koalition eine fast 80 Artikel umfassende Gesetzesvorlage eingereicht. Diese basiert auf 140 Empfehlungen der "Feministischen Koalition für ein umfassendes Gesetz", die von zahlreichen Verbänden unterstützt wird.

Braun-Pivet betonte, dass dieses Thema über parteipolitische Grenzen hinausgeht und eine nationale Priorität darstellt. Sie appellierte an den Präsidenten der Republik, das Gesetz in der bevorstehenden außerordentlichen Sitzung der Nationalversammlung im Juli oder September auf die Tagesordnung zu setzen.

Die Gesetzesvorlage umfasst unter anderem die Schaffung spezialisierter Gerichte für Fälle von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, die Einführung jährlicher vertraulicher Gespräche für Kinder ab dem Kindergartenalter zur frühzeitigen Erkennung von Gewalt sowie ein Berufsverbot für Personen, die wegen sexueller Gewalt verurteilt wurden, in Berufen mit Kontakt zu Minderjährigen.

Braun-Pivet unterstrich die Dringlichkeit, das Gesetz rasch zu verabschieden, um den Opfern gerecht zu werden und zukünftige Tragödien zu verhindern. Sie betonte, dass der Kampf gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt auf allen Ebenen geführt werden müsse.

Die tragischen Ereignisse rund um Lyhanna haben landesweit zu zahlreichen Gedenkveranstaltungen geführt und die öffentliche Diskussion über den Umgang mit geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in Frankreich erneut entfacht. Die Forderung nach einem umfassenden Gesetz spiegelt den breiten Wunsch wider, effektive Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt zu ergreifen.

Die kommenden parlamentarischen Sitzungen werden entscheidend sein, um zu bestimmen, ob dieses Gesetz tatsächlich verabschiedet wird und welche konkreten Schritte unternommen werden, um die Sicherheit und das Wohlbefinden von Frauen und Kindern in Frankreich zu gewährleisten.

Die tragischen Ereignisse rund um Lyhanna haben landesweit zu zahlreichen Gedenkveranstaltungen geführt und die öffentliche Diskussion über den Umgang mit geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt in Frankreich erneut entfacht. Die Forderung nach einem umfassenden Gesetz spiegelt den breiten Wunsch wider, effektive Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt zu ergreifen.

Die kommenden parlamentarischen Sitzungen werden entscheidend sein, um zu bestimmen, ob dieses Gesetz tatsächlich verabschiedet wird und welche konkreten Schritte unternommen werden, um die Sicherheit und das Wohlbefinden von Frauen und Kindern in Frankreich zu gewährleisten.