Paris - 16.07.2026: Fast sieben Wochen nach dem Tod der elfjährigen Lyhanna im südfranzösischen Gers legt die französische Justiz eine erste Bilanz ihrer groß angelegten Aktenprüfung vor. Nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin wurden 69.626 Straf- und Ermittlungsakten neu bewertet. Zusätzlich seien rund 15.000 weitere Anzeigen erfasst worden, die während der Überprüfung hinzugekommen seien.Im Zentrum stehen Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige. Die Generalstaatsanwaltschaften und Ermittlungsdienste sollten jene Verfahren herausfiltern, bei denen ein besonders dringender Handlungsbedarf bestehen könnte: etwa weil Beschuldigte erneut auffällig geworden sein könnten, weil Ermittlungen lange nicht vorankamen ...
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