Paris – 03.06.2026: Der französische Komiker Panayotis Pascot gewährte in der Livesendung "20 Heures" auf France 2 einen seltenen Einblick in seine Kindheit und seine Ängste. Auf die Frage von Moderatorin Léa Salamé, ob er als Kind eher ruhig oder lebhaft war, gab Pascot humorvoll zu: "Ich war schon immer ein alter Mann. Meine Mutter sagte: 'Du hast mir Angst gemacht, als du klein warst.'"
Pascot schilderte, dass er als Kind eine starke Angst vor dem Tod empfand. Oft schlich er nachts heimlich die Treppe hinunter, um zu hören, ob seine Eltern noch lebten. "Ich ging die Treppe hinunter und lauschte. Glücklicherweise schnarchte mein Vater laut, sodass ich wusste, dass er am Leben war. Bei meiner Mutter war es schwieriger, also weckte ich sie", erzählte er. Um ihm Sicherheit zu geben, installierten seine Eltern schließlich ein Babyphone, sodass er ihre Stimmen hören konnte.
Mit typisch trockenem Humor fügte Pascot hinzu: "Ich habe sie jahrelang schnarchen hören. Ich glaube, ich habe ihnen ein wenig ihrer Sexualität geraubt." Das lockerte die Stimmung und brachte Gelächter im Studio.
Spontan nutzte Pascot die Gelegenheit, sich bei seinen Eltern zu entschuldigen: "Papa, Mama, es tut mir leid, ich bin nicht mehr zu Hause. Genießt es!" Diese unerwartete Entschuldigung zeigte seinen liebevollen Umgang mit den Erinnerungen an seine Kindheit.
Der Komiker gestand außerdem, lange unter einer obsessiven Angst vor dem Tod gelitten zu haben, die sogar zu einer Psychotherapie führte. "Ich war sehr ängstlich, wirklich sehr ängstlich. Mein Psychologe wollte wissen, warum ich den Leuten erzählte, dass ich meine Brustwarzen berührte, um zu verschwinden", erklärte Pascot.
Seine Offenheit über diese schwierigen Themen spiegelt sich auch in seinem aktuellen Bühnenprogramm "Entre les deux" wider, in dem er sich humorvoll und berührend mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzt. Am 5. Juni 2026 wird der Künstler in zwei Vorstellungen im renommierten Palais Garnier in Paris auftreten.
Für Pascot ist es ein besonderer Moment, vor einem solch prestigeträchtigen Publikum zu stehen. "Lachen im Palais Garnier, das ist ein Traum!", schrieb er begeistert auf Instagram. Die Tickets für die Aufführungen sind bereits erhältlich und versprechen ein emotionales, zugleich humorvolles Erlebnis.
Panayotis Pascot zeigt mit seiner Kunst, wie persönlicher Humor wichtige menschliche Themen wie Ängste und familiäre Beziehungen verbindend und unterhaltsam vermitteln kann. Seine Geschichten laden dazu ein, Ängste auf humorvolle Weise anzunehmen und darüber hinaus einen Blick auf das Leben zwischen Kindheit und Erwachsensein zu werfen.
Quellen
- France 2
- Panayotis Pascot
- Palais Garnier