Paris - 10.07.2026: In Frankreich verlangen Väter, die vor der Empfängnis Valproat-haltige Medikamente wie Dépakine einnahmen und deren Kinder schwere neuroentwicklungsbedingte Störungen aufweisen, Zugang zum staatlichen Entschädigungsmechanismus. Bislang zielten die Regelungen vornehmlich auf Fälle mütterlicher Exposition ab. Rückenwind erhält die Forderung durch eine aktuelle pharmakoepidemiologische Untersuchung des Forschungsverbunds Epi-Phare, die für die drei Monate vor der Zeugung einen statistisch erhöhten Zusammenhang zwischen väterlicher Einnahme und Entwicklungsstörungen beim Kind beschreibt.Die Veröffentlichung der Analyse hat bereits regulatorische Folgen: Die Arzneimittelbehörde ANSM verschärfte Hinweise in der Produktinformation, bekräftigte Kontrazeptions- und Beratungspflichten und erinnerte ...
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