Das französische Kino steht unter Druck. Nicht wegen sinkender Zuschauerzahlen oder künstlerischer Debatten, sondern wegen einer Frage, die jahrelang hinter roten Vorhängen, Festivalglanz und großen Namen verborgen blieb: sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch in der Filmbranche. Schauspielerin Sara Forestier zählt inzwischen zu den prägendsten Stimmen der französischen #MeToo-Bewegung. Mit ungewöhnlicher Offenheit fordert sie von der Politik und der Branche selbst ein Ende der Straflosigkeit. Ihre Worte treffen einen Nerv – und zwar gewaltig. Bereits bei ihrer Anhörung vor einer parlamentarischen Untersuchungskommission Ende 2024 schilderte Forestier Erfahrungen, die viele Beobachter erschütterten. Sie ...
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