Seoul - 01.07.2026: In Südkorea verschärft sich der Streit über die Frage, ob Behandlungen gegen Haarausfall in den Leistungskatalog der staatlichen Krankenversicherung aufgenommen werden sollen. Das Gesundheitsministerium hatte für Ende Juni eine öffentliche Diskussionsrunde geplant, sagte sie jedoch kurzfristig ab. Offiziell begründet wurde dies mit der Notwendigkeit weiterer fachlicher Abstimmungen. Politisch bleibt das Thema damit auf der Agenda, eine endgültige Entscheidung steht aus. Ausgangspunkt der Debatte ist ein Vorstoß von Präsident Lee Jae-myung. Er argumentiert, Alopezie sei nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern könne erhebliche psychische und berufliche Folgen haben. ...
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