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NEWSDESK · 25.05.2026

Wärmerekorde in der Nacht von Sonntag auf Montag in Lorient, Quimper und Nantes

Paris – 25.05.2026: In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in den westfranzösischen Städten Lorient, Quimper und Nantes neue Wärmerekorde für den Monat Mai gemessen. Diese außergewöhnlichen Temperaturen sind Teil einer landesweiten Hitzewelle, die auch die westlichen Regionen Frankreichs betrifft.

Laut Météo-France wurden in Quimper 30,6°C gemessen, in Lorient 30,4°C und in Nantes 30,2°C. Diese Werte übertreffen die bisherigen Mai-Höchsttemperaturen deutlich und sind für die Region ungewöhnlich hoch.

Die aktuelle Hitzewelle ist besonders intensiv und frühzeitig. Météo-France hat daher die "Vigilance Jaune Canicule" für 13 westliche Departements ausgerufen, darunter Finistère, Morbihan, Ille-et-Vilaine, Mayenne, Sarthe, Loir-et-Cher, Indre-et-Loire, Maine-et-Loire, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres, Vienne und Charente. Dies ist das erste Mal, dass eine solche Warnung im Mai seit der Einführung des Systems im Jahr 2004 erlassen wurde.

Die hohen Temperaturen haben bereits Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens. So mussten aufgrund der Hitze bei Sportveranstaltungen mehrere Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. In Maisons-Alfort, einer Stadt in der Nähe von Paris, wurden 14 Personen, darunter zehn in absoluter Dringlichkeit, nach einem Rennen ins Krankenhaus gebracht.

Experten führen die aktuelle Hitzewelle auf ein meteorologisches Phänomen namens "Omega-Blockade" zurück. Dabei handelt es sich um eine stabile Hochdruckzone, die warme Luftmassen über weite Teile des Landes staut und zu den ungewöhnlich hohen Temperaturen führt.

Die Behörden raten der Bevölkerung, besonders in den betroffenen Regionen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört, während der heißesten Tageszeiten im Schatten zu bleiben, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und körperliche Anstrengungen zu vermeiden.

Diese außergewöhnlichen Temperaturen werfen auch Fragen zum Klimawandel auf. Klimaforscher weisen darauf hin, dass solche Hitzewellen in Zukunft häufiger auftreten könnten, wenn die globalen Temperaturen weiter steigen.

Die aktuellen Wetterbedingungen und die damit verbundenen Warnungen gelten vorerst bis Ende der Woche. Es wird empfohlen, die lokalen Wetterberichte und Anweisungen der Behörden aufmerksam zu verfolgen.