Paris - 31.08.2026: Im französischen Präsidentschaftswahlkampf werben mehrere Bewerber dafür, den Abstand zwischen Brutto- und Nettolohn zu verkleinern. Ihr Ansatz: Arbeitnehmerbeiträge senken, die unmittelbar vom Bruttogehalt abgezogen werden. Beschäftigte hätten dann bei unverändertem Bruttolohn mehr Geld auf dem Konto. Die versprochene Stärkung der Kaufkraft hätte allerdings ihren Preis, denn geringere Beiträge bedeuteten zugleich geringere Einnahmen für die soziale Sicherung.Der Bruttolohn ist die vertraglich vereinbarte Vergütung vor den Abzügen. Der Nettolohn ergibt sich, nachdem Arbeitnehmerbeiträge und gegebenenfalls die Einkommensteuer einbehalten wurden. Zu den Abzügen gehören Beiträge zur Altersvorsorge sowie die allgemeine ...
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