Auf YouTube, Facebook oder TikTok muss ein Video nicht wahr sein, um Geld einzubringen. Es muss vor allem eines schaffen: Aufmerksamkeit erzeugen und möglichst lange festhalten. Genau hier liegt der Kern des Problems. Die großen sozialen Plattformen leben von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Aufrufe, Wiedergabezeit, Kommentare, Reaktionen und geteilte Beiträge signalisieren, welche Inhalte beim Publikum ankommen. Wer besonders viele Menschen erreicht, erhält mehr Sichtbarkeit und über verschiedene Vergütungsmodelle teilweise auch höhere Einnahmen. Auf den ersten Blick erscheint diese Mechanik politisch neutral. Doch im täglichen Kampf um Sekunden und Klicks treten ...
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